Silvias kreativer Blog

Sieben Tage Inselglück - Nadine Dela - Buchrezension

Silvia Stangl • 14. September 2026

Meine zuletzt gelesenen Romane waren vorwiegend Krimis und Thriller. Diesmal allerdings geht

es um eine Beziehungsgeschichte, die anfangs noch kein offensichtliches Ende hat. Ob das Ehepaar Fenja und Noris sieben Jahre nach der Trennung auf der Insel Spiekeroog einen Neuanfang finden kann, oder ob sich ihre Wege für immer  trennen, wird nach und nach in diesem Roman offen gelegt.

In meiner 21. Rezension teile ich meine Gedanken und Eindrücke zum E-Book "Sieben Tage Inselglück"

von Nadine Dela.


Collage Neue Wege Neue Möglichkeiten



Sieben Tage Inselglück

Autorin: Nadine Dela

Titel: Sieben Tage Inselglück
Kategorie: Roman/Liebesgeschichte
Seiten:
  ca. 322 - kommt auf die Schriftgröße an

Erscheinungsdatum: 27.08.2026

Lesezeit: 06.09. bis 07.09.2026
Mein viertes E-Book  - Plattform:
Digital Publishers


Um was geht es in diesem Buch? (Kurzfassung):

Fenja Martens ist Innenarchitektin und steht vor einem großen Auftrag. Gleichzeitig möchte sie ihre Vergangenheit klären. Vor vielen Jahren hat sie ihren Ehemann Joris verlassen, doch die Ehe wurde nie geschieden. Nun möchte sie dieses Kapitel beenden und reist zu ihm nach Spiekeroog. Nach dieser langen Trennungszeit ist allerdings alles anders als sie vermutet hat. Sie haben sich verändert und Joris ist trotz allem nicht bereit, einfach so die Scheidungspapiere zu unterzeichnen. Fenja unterstützt spontan Joris bei einem Projekt, mit dem seine Segelschule erhalten bleiben soll. Beide haben 7 Tage, bis Fenja wieder von der Insel abreist, um sich klar darüber zu werden, wie es für sie beide weitergehen kann und ob sie sich
am Ende trennen oder einen Neuanfang wagen können.


Mein erster Leseeindruck:

Diesmal handelt es sich um einen Roman mit eher leiseren Tönen. Die Geschichte war von Anfang an sehr schön stimmig geschrieben und ich konnte mich emotional sehr gut hinein versetzen. Auch die Landschaft war bildlich so schön beschrieben, dass ich mir die Zeit an der Nordsee so vorstellen konnte, als wäre ich mit dabei. Die Charaktere waren sehr sympathisch und das Ende war genau so, wie ich es mir gewünscht hatte. Was mir sehr gut gefallen hat, war der Perspektivenwechsel, einmal aus der Sicht von Fenja und einmal aus der Sicht von Joris.


Ein schöner Spruch im Vorwort:

Für alle, die wissen, dass manche Orte uns verändern. Und dass manche Menschen uns zeigen, wer wir
schon immer waren.


Eine Stelle im Buch, die mich emotional sehr berührt hat:

Eine Passage aus der Perspektive von Joris hat bei mir ganz persönliche Erinnerungen geweckt. Seine Schwester Rieke fragt ihn, warum er seine Frau nicht angerufen hat. Seine Antwort ist sinngemäß:
Wenn sie gegangen ist, dann ist sie gegangen. Er läuft niemandem hinterher. Dieser Gedanke hat mich sofort an meine eigene Geschichte erinnert. Auch ich war nach einer 27-jährigen Beziehung bzw. Ehe
erst nach sieben Jahren Trennung geschieden. Vor 19 Jahren hat mein Exmann beim Abschied etwas ganz Ähnliches zu mir gesagt. Dabei war mein Gehen damals eigentlich gar nicht als endgültiger Abschied gedacht. Ich hatte mir gewünscht, dass er aufwacht und erkennt, dass wir Probleme hatten, die wir gemeinsam hätten angehen können. Tief in mir hätte ich mir gewünscht, dass er um mich kämpft, statt meinen Abschied einfach so hinzunehmen. Vielleicht hat mich diese Stelle deshalb so berührt. Sie hat

mich daran erinnert, dass ein Satz, der für den einen wie eine klare Haltung klingt, beim anderen ganz anders ankommen kann. Manchmal steckt hinter einem Gehen nicht unbedingt der Wunsch, alles hinter sich zu lassen, sondern auch die Hoffnung, dass der andere noch einmal genauer hinschaut.


Welche Themen standen im Vordergrund?

  • Trennung und zweite Chance
  • Neuanfang
  • Nordseefeeling


Mein persönliches Fazit:

Auch Geschichten, die eher die sanften Töne anschlagen, sind Geschichten, wie sie das Leben schreibt. Es muss nicht immer spektakulär zugehen, um Gefühle zu wecken und einen zu berühren. Genau das hat dieser Roman bei mir geschafft. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinfühlen und habe mit den Figuren mitgefiebert. Und ganz ehrlich: Das Ende hätte ich mir genauso gewünscht, wie es sich letztendlich entwickelt hat. Für mich eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Abschied, zweite Chancen und die Frage, ob man manchmal doch noch einmal neu anfangen darf. Absolut lesenswert und deshalb eine klare Empfehlung von mir!


Meine Empfehlung/Bewertung:

(Bewertungsskala siehe ganz unten im Blog*)

⭐⭐⭐⭐⭐  (5 von 5)




Tatsächlich werde ich beim nächsten Blog eine Rezension auslassen. Mein Buch Nummer 22 ist ein Krimi
von
Benjamin Zandt, dem Sohn einer Jugendfreundin. Er hat das Buch "Rheinlinie/Leeres Magazin" geschrieben. Da es noch in der Rohfassung ist, durfte ich es als Testleserin schon in den Händen halten
und meine erste Rezension dazu findet erst mal hinter verschlossenen Türen statt. Zu gegebener Zeit werde ich auf das Buch hinweisen und dann gibt es dazu natürlich auch eine offizielle Rezension.


Nächstes Mal in der Buchempfehlung Nummer 23 teile ich deshalb erst einmal meine Eindrücke zum
E-Book
"Mein lügender Ehemann" von O.J. Mullen mit. Darin geht es um einen Geschäftsmann, der beruflich und auch mit seiner Ehe am Ende steht und nach Möglichkeiten sucht, wie er beides retten kann.


Wenn Du mit mir über die Bücher diskutieren magst, schreib mich gerne an. Oder hinterlasse einen Kommentar auf Facebook oder Instagram unter dem Beitrag mit dem Link zum jeweiligen Blog. Ich freu mich!


Beste Grüße
Silvia





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Schau doch mal vorbei ;-)



*) Bewertungsskala


⭐⭐⭐⭐⭐ 5 Sterne – Herausragend

Ein Buch, das ich nicht vergesse. Stil, Figuren, Story und Sprache sind herausragend.


⭐⭐⭐⭐ 4 Sterne – Sehr lesenswert

Starke Handlung, interessante Themen, uneingeschränkt empfehlenswert.


⭐⭐⭐ 3 Sterne – Lesenswert

Hat mich gut unterhalten, mit Höhen und Tiefen – empfehlenswert, aber nicht überwältigend.


⭐⭐ 2 Sterne – Solide

Gute Ansätze, aber nicht durchgehend überzeugend.


⭐ 1 Stern – Nicht mein Fall

Hat mich leider nicht erreicht, weder Stil noch Inhalt konnten mich überzeugen. Dennoch zu Ende gelesen.


Kein Stern - Nicht weiter gelesen (maximal 1 oder 2 Kapitel)


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