Silvias kreativer Blog

Mord & Croissants - Ian Moore - Buchrezension

Silvia Stangl • 13. August 2026

Zwischen Glennkill und Das Glück hat acht Arme habe ich irgendwann auch Mord & Croissants von Ian Moore gelesen. Beim Aufräumen ist mir das Buch wieder in die Hände gefallen und dabei habe ich festgestellt, dass ich ganz vergessen hatte, es zu rezensieren. Das wäre wirklich schade gewesen, denn dieser Kriminalroman hat mich mit viel Witz und gleichzeitig jeder Menge Spannung bestens unterhalten. Deshalb hole ich meine Rezension heute endlich nach.


Und mit diesem Buch habe ich nun tatsächlich mein Vorhaben für 2026 erfüllt:
Mindestens 10 Bücher wollte ich in diesem Jahr lesen. Und das Ziel habe ich nun geschafft!

Ein toller Wiedereinstieg für mich, wieder mehr zu lesen. Und inzwischen habe ich so viel Freude daran gefunden, dass ich ziemlich sicher bin, dass in diesem Jahr noch einige Bücher dazukommen werden.


Collage Neue Wege Neue Möglichkeiten



Mord & Croissants

Autor: Ian Moore

Titel: Mord & Croissants
Kategorie: Kriminalroman
Seiten:
  301

Lesezeit: Irgendwann zwischen Mai und Juli, zwischen zwei anderen Büchern.
Wann genau, lässt sich leider nicht mehr nachvollziehen.

Ein Weihnachtsgeschenk von meinem Schatz.
Kleiner Fun-Fakt: Für eine Challenge habe ich dazu passend eine Buchhülle und
ein Lesezeichen aus Papier gebastelt. Foto siehe ganz unten.


Um was geht es in diesem Buch? (Kurzfassung):

Richard Ainsworth ist Engländer und führt eine kleine Pension im französischen Loiretal. Eigentlich liebt
er sein ruhiges, beschauliches Leben, seine Hühner und seine alten Filme. Doch dann verschwindet plötzlich einer seiner Gäste, Monsieur Grandchamps. Zurück bleibt nur ein blutiger Handabdruck.

Gleichzeitig checkt die geheimnisvolle und selbstbewusste Valérie d’Orcay mit ihrem kleinen Hund in Richards Pension ein. Sie interessiert sich auffällig für das Verschwinden des Gastes und bringt Richard dazu, selbst Nachforschungen anzustellen. Als dann auch noch eine seiner geliebten Hennen getötet
wird, ist es mit Richards Ruhe endgültig vorbei.

Gemeinsam geraten Richard und Valérie in einen ziemlich skurrilen Fall, bei dem bald nicht mehr klar ist, wem man eigentlich trauen kann. Ein humorvoller Cosy Crime mit französischem Flair, ungewöhnlichen Figuren und jeder Menge überraschender Wendungen.


Mein erster Leseeindruck:

Mord & Croissants ist so flüssig und leicht geschrieben, dass ich mir schon nach wenigen Seiten die Figuren bildlich vorstellen konnte. Der lockere Schreibstil macht richtig Spaß und lädt dazu ein, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Bei mir hat es dann wegen Zeitmangels doch drei Tage gedauert.

Bei der Vorstellung der Figuren musste ich oft schmunzeln und mit Richard und Valérie habe ich von Anfang an mit gefiebert. Der Krimi ist dabei alles andere als blutrünstig: Es ist eine kleine, feine Cosy-Crime-Geschichte mit französischem Flair, skurrilen Figuren, Witz und Spannung.

Gerade diese Mischung hat mir gefallen. Man rätselt mit, möchte wissen, was hinter dem Verschwinden von Monsieur Grandchamps steckt, und wird dabei bestens unterhalten. Für mich eine Kriminalgeschichte, die zeigt, dass Spannung auch ganz ohne großes Blutvergießen funktionieren kann.


Eine Stelle aus dem Buch in meinen Worten (wegen Urheberrecht):

Auf Seite 202 hat mich der Vergleich in der Paartherapie besonders zum Schmunzeln gebracht.
Clare, die Frau von Richard,  schlägt vor, die Probleme in der Beziehung nicht öffentlich „zu waschen“, sondern die Kochwäsche zu Hause zu erledigen, sie anschließend in den Trockner zu packen, ordentlich
zu falten und dann wieder gut verschlossen wegzuräumen.

Eine witzige Metapher mit einer ziemlich guten Botschaft: Nicht jede schmutzige Wäsche gehört in die Öffentlichkeit. Manche Dinge sollte man erst einmal zu Hause gemeinsam sauber bekommen.


Welche Themen standen im Vordergrund?

  • Mord und Ermittlungen
  • Cosy Crime
  • Liebe und Beziehungen
  • Vertrauen und Misstrauen
  • Geheimnisse und Intrigen
  • Französisches Dorfleben
  • Humor und skurrile Situationen


Mein persönliches Fazit:

Ein wirklich schöner Cosy Crime mit Stil, Wortwitz und herrlich schrägen Figuren, die sich am Ende doch alle als erstaunlich menschlich erweisen. Genau diese Mischung aus Spannung, Humor und französischem Flair hat mir richtig gut gefallen.

Wer sich unterhalten lassen und dabei auf blutrünstige Szenen verzichten möchte, sollte sich diesen besonderen Kriminalroman unbedingt gönnen. Für mich ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern auch gerne dauerhaft im eigenen Bücherschrank stehen darf.


Meine Empfehlung/Bewertung:

(Bewertungsskala siehe ganz unten im Blog*)

⭐⭐⭐⭐⭐  (5 von 5)








Meine 11. Rezension führte mich ans Meer: Fishergirl’s Luck. Für Anna beginnt dort eine zweite Chance
auf ein neues Leben, neue Wege und vielleicht auch auf das Glück.

Schau unbedingt wieder vorbei, wenn ich Dir beim nächsten Mal diesen besonderen Roman vorstelle und von meinem persönlichen Leseeindruck erzähle.


Wenn Du mit mir über die Bücher diskutieren magst, schreib mich gerne an. Oder hinterlasse einen Kommentar auf Facebook oder Instagram unter dem Beitrag mit dem Link zum jeweiligen Blog. Ich freu mich!


Beste Grüße
Silvia





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Schau doch mal vorbei ;-)



*) Bewertungsskala


⭐⭐⭐⭐⭐ 5 Sterne – Herausragend

Ein Buch, das ich nicht vergesse. Stil, Figuren, Story und Sprache sind herausragend.


⭐⭐⭐⭐ 4 Sterne – Sehr lesenswert

Starke Handlung, interessante Themen, uneingeschränkt empfehlenswert.


⭐⭐⭐ 3 Sterne – Lesenswert

Hat mich gut unterhalten, mit Höhen und Tiefen – empfehlenswert, aber nicht überwältigend.


⭐⭐ 2 Sterne – Solide

Gute Ansätze, aber nicht durchgehend überzeugend.


⭐ 1 Stern – Nicht mein Fall

Hat mich leider nicht erreicht, weder Stil noch Inhalt konnten mich überzeugen. Dennoch zu Ende gelesen.


Kein Stern - Nicht weiter gelesen (maximal 1 oder 2 Kapitel)


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