Silvias kreativer Blog

12 von 12 im Oktober 2025

Silvia Stangl • 12. Oktober 2025
Collage Neue Wege Neue Möglichkeiten


Mein 12. Oktober 2025 - Spaziergang mit Erinnerungen

Heute ist ein angenehm milder Herbsttag. Perfekt, um ein bisschen frische Luft zu schnappen und hinauszugehen. Früher habe ich im schönen Regensburger Stadtteil Kumpfmühl gewohnt, und noch immer schlägt mein Herz für diesen Ort. Viele Plätze dort sind für mich mit besonderen Erinnerungen aus meiner Kindheit und Jugend verbunden. Da heute in der ehemaligen Theresienkirche eine Fotoausstellung stattfand, haben wir unseren Spaziergang kurzerhand dorthin verlegt.

Bevor ich in meine festen Schuhe und die warme Jacke schlüpfe, gibt es noch ein Selfie vor dem Spiegel,
um den Fortschritt meiner Stoffwechseltherapie festzuhalten. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich stolz auf mich: Ich habe bislang durchgehalten und bereits 13 Kilo verloren. Inzwischen mag ich mich auf Fotos auch wieder deutlich lieber als noch vor ein paar Wochen.


In Kumpfmühl kenne ich fast jeden Stein in- und auswendig. Die Theresienkirche war früher die Kirche, in der mein Ex-Mann ministriert hat, und deshalb war ich dort oft dabei, obwohl ich eigentlich zur Gemeinde St. Wolfgang gehörte. Ich glaube, es war im letzten Jahr, als die Kirche umgebaut wurde. Heute ist sie ein offenes Gebäude, das unter anderem Platz für Veranstaltungen wie die heutige Fotoausstellung bietet.

Leider durfte man dort nicht fotografieren, aber die ausgestellten Werke waren wirklich beeindruckend.

Es war spannend, und zugleich etwas befremdlich, die Kirche so leer zu sehen, ohne Altar, Sitzbänke oder Kirchenausstattung. Zeiten ändern sich...


Als Jugendliche ging ich oft an diesem Haus vorbei. Einige der Fenster liegen fast auf Bodenhöhe, und das Gebäude selbst ist eher schmal gebaut. Heute, als ich wieder daran vorbeiging, fiel mir auf, dass auch hier

die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat.



Und hier verrate ich ein kleines Geheimnis aus meiner Jugend: Ich war etwa 14 Jahre alt, als ich mir gemeinsam mit einer Freundin eine Schachtel Zigaretten kaufte unt teilte. Mühsam vom Taschengeld zusammengespart. Durch eine offene Stelle im Zaun kletterten wir damals auf eine Wiese, setzten uns hin und rauchten heimlich. Ehrlich gesagt ließ ich den Rauch eher in der Luft verpuffen und bereute schnell, dafür Geld ausgegeben zu haben. Danach war das Thema Rauchen in diesem Leben für mich erledigt – wahrscheinlich schon während dieses kleinen „Rauchabenteuers“.

Als Regensburger weiß man vielleicht wo das ist?
Zwischen Oberem Katholischen Friedhof und Unigelände.


Endlich für eine Fotochallenge ein paar passende Pilze gefunden. Jetzt muss ich nur noch

mein Equipment zusammen stellen und dann kanns los gehen. In der Hoffnung, dass ich das so hinbekomme, wie ich mir das vorstelle.


Zwischen den leuchtenden Herbstfarben der Bäume ragen die Spitzen des Karthauser Bezirkskrankenhauses hervor. Fast, als würden sie behutsam aus einem goldenen Blättermeer auftauchen.


Ich liebe die unendliche Farbvielfalt des Herbstes! Dieses warme Leuchten, das die Welt in Gold,

Rot und Kupfer taucht. Ich könnte mich daran ewig sattsehen.


Ein paar Blätter, zart getönt vom Herbst, als hätte die Natur selbst sie mit goldener Hand berührt.


Unglaublich was man unterwegs finden kann. Wenn Jemand keine Badewanne daheim hat, kann

ich den Platz gerne verraten. Nur nicht vergessen, genügend warmes Wasser, Seife

und ein Handtuch mitzubringen :-D


Auf der einen Seite der Straße findet man den Unteren Evangelischen Friedhof. Hier wurde vor
ca. 55 Jahren mein Halbbruder (aus der 2. Ehe meines Vaters) beerdigt.

Er wurde nur knapp ein Jahr alt.


Auf der anderen Seite ist der Eingang zum Oberen Katholischen Friedhof. Hier sind im Laufe der Jahre meine Großeltern und Eltern begraben worden und auch schon viele Freunde und Bekannte.


 Auch diese farbenfrohe Häuserzeile hat mich schon immer sehr fasziniert. Immer wenn ich heute

daran vorbei gehe, muss ich einfach ein Foto machen.



Und sonst so? Ehrlich gesagt habe ich heute gar nicht so viel gemacht. Im Gegensatz zu anderen Tagen

war ich diesmal kaum kreativ und habe den Tag eher zum Entspannen genutzt. Vielleicht liegt es auch daran, dass in der kommenden Woche voraussichtlich mein Termin für eine größere – und für mich

ziemlich unangenehme –   Operation ansteht. Da fällt es mir im Moment schwer, mich auf andere

Dinge zu konzentrieren. Ich hoffe, dass ich das bald hinter mir habe und mich dann wieder den schöneren Seiten des Lebens widmen kann.


Mal sehen, was das Streaming-Programm heute so zu bieten hat – vielleicht ein spannender Krimi, bei

dem man gar nicht erst zum Grübeln kommt.


Ich wünsche Dir einen wunderbaren, entspannten Restsonntag! 


Liebe Grüße
Silvia




Was ist 12 von 12?

Einige wissen es  inzwischen, für die Anderen eine kurze Info. Was "12 von 12" bedeutet:

Jeden Monat am 12. wird bei
"Draußen nur Kännchen" diese Aktion gestartet, die ursprünglich aus Amerika kommt und nun von Caro fortgeführt wird. Der Hashtag auf Instagram ist: #12von12


Blogger dokumentieren ihren Tag in Wort und Bild und teilen es mit Allen, die es lesen wollen :-)

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